Sie wollen nicht mehr die krebserregenden Stoffe einer normalen Tabak Zigarette inhalieren? Die elektrische Zigarette ist das life style Produkt einer neuen Generation. Tabak Rauchen war gestern, die elektrische Zigarette ist die neue und elegante Art zu Rauchen.
Die Geräte bestehen aus Akku, Verdampfer und einem Flüssigkeitsdepot das jede Firma mit andern Bestandteilen befüllt.Mit oder ohne Nikotin, Aromastoffe und vieles mehr.Genaue Angaben gibt es noch von keinem der Anbieter.
Die Funktion:
Mikroelektronische Technologie zerstäubt eine spezielle Flüssigkeit und liefert Dampf mit Tabakgeschmack und Aroma.Dieser enthält keine schädlichen Stoffe wie bei einer herkömmlichen Zigarette (außer Nikotin) - da ja keine Verbrennung stattfindet!Das heißt für den Raucher keine unnötigen Schadstoffe, jedoch das Ritual des Rauchens bleibt erhalten.Die Hauptkomponenten sind ein batteriebetriebener Zerstäuber und flüssigkeitsgetränkte Nikotineinsätze. (genannt Depot)Tabakrauch enthält aber neben Nikotin ca.4000 Substanzen, wobei über 60 davon als giftig und krebserregend eingestuft werden, wie Teer, Nitrosamin, Kohlenmonoxid und Kondensate.Im Inneren wird die leicht zähe Nikotinflüssigkeit in die Zerstäuberkammer geführt und durch eine Druckpumpe innerhalb eines Ultraschall-Vibrationsfeldes in kleine Rauchtropfen atomisiert.Durch den Inhalationsvorgang werden die Rauchtropfen in Schwebeteilchen umgewandelt und als Dampf abgegeben, das den Zigarettenrauch simuliert.Die Flüssigkeit wird erhitzt, um die Oberflächenspannung soweit aus-zudehnen, damit die Atomisierung optimiert durchgeführt werden kann.Es wird nicht nur Rauch simuliert, sondern auch das Temperatur-Level einer Zigarette (50-60° C).Dies vereinfacht die Umstellung von der herkömmlichenZigarette mit dem Vorteil, dass keine Giftstoffe mehr inhaliert werden, wie z.B Kohlenmonoxyd, Stickstoffdioxid, Blausäure, Arsen und Blei.Es werden verschiedene Ausführungen angeboten: Durch eine mit Akkubatterie betriebene elektrische Zigarette,elektrische Mini Cig,elektrische Zigarre,elektrische Pfeife,elektrische Minipipe wird Dampf aus Aromastoffen und Nikotin erzeugt welcher aus dem eingesetzten Depot das Nikotin direkt durch das Inhalieren auf die Schleimhäute bringt.Dadurch erhält der Raucher das Nikotin und kann auch dem Ritual treu bleiben.Denn das „Rauchen" wird mit diesen Produkten zu Gänze simuliert.Der Dampf ist geruchlos – belästigt dadurch also niemanden in Ihrer Umgebung ( Passivrauchen unmöglich) !!!Es können auch Nikotinfreie Kapseln gewählt werden.
Bei uns dreht sich alles um´s E-Rauchen!
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Vorteile der Elektrischen Zigarette
- Sie benötigen keinen Aschebecher mehr
- gesünder als normales rauchen
- kein kalter Rauch Geruch mehr
- kein offenes Feuer mehr
- keine Vergilbungen an Zähnen und Fingern
- die Möglichkeit Nikotin-frei zu Leben
- keine Gefahr von Lungenkrebs
- keine Verengung der Blutgefäße
- kein Risiko eines Herzinfarkts
Dies sind nur einige Vorteile die Ihnen die E-Zigarette bietet. Mehr erfahren Sie unter gesünder rauchen.
In Glaube, Sitte, Heimat | Am 2 Februar 2012 | Von Gastautor
Anfang Januar diesen Jahres betitelte ich eine E-Mail an den Landesverband NRW der Piratenpartei: „Der Zeitpunkt, an dem die E-Zigarette politisch wird”. Bis dahin hatte ich mich – selbst Raucher – nur am Rande mit der verbotenen Frucht (Barbara Steffens) oder dem Hoffnungsschimmer am Horizont der rauchgeschwängerten Welt beschäftigt. Ein Gastbeitrag von Kai Schmalenbach und Achim Müller (Mitarbeit) von der Piratenpartei NRW.
Nun soll sie also in die Apotheke verbannt oder sogar verboten werden, diese Symbiose aus moderner Elektronik und altem Tobak. In Nordrhein-Westfalen. Nur dort. In keinem anderen Bundesland wird so heftig gestritten, werden so viele Fehlinformationen in den Medien verbreitet, wird so viel Angst geschürt. Ausgerechnet an der nicht brennbaren E-Zigarette entzündet sich ein Streit, in dem seitens des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter außer heißer Luft bis heute nichts produziert wurde.
Die Gesundheitsministerin, augenscheinlich Apothekerin, Ärztin, Juristin und Pharmazeutin in Personalunion, hat erklärt, dass nikotinhaltige Liquids gefährlich sind und … und damit Basta! Bundesweit zwei Millionen „Dampfer“, die meisten nun glückliche Exraucher ohne chronisches Morgenröcheln, müssen sich irren. Ebenso die zahlreichen Fachärzte, welche die E-Zigarette schon länger als weniger gesundheitsschädliche Alternative zum klassischen Nikotinstengel deklarieren. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Was genau darf denn nicht sein? 1,5 Milliarden entgangene Einnahmen pro Jahr durch nicht mehr gezahlte Steuern auf nicht mehr gerauchte Zigaretten? Insgesamt zwei Milliarden entgangener Umsatz der Tabakindustrie? Oder 400 Millionen Euro Umsatz durch E-Zigaretten und Liquids, den die Pharmalobby (noch) nicht vereinnahmen kann?
Der Verdacht drängt sich auf, dass es nur darum geht. Um den schnöden Mammon. Pecunia non olet, das wussten schon die alten Römer. Auch die Pecunia nicht, welche in Form hunderter gefährlicher, im Tabak selbst enthaltener oder den Zigaretten beigemengter Stoffe – darunter Teer, Blausäure und Plutonium – angezündet, inhaliert und anschließend als stinkende Abwärme in die Umwelt gepustet wird.
Möglicherweise ist das Treiben von Frau Steffens auch nur eine der in Regierungen und Parlamenten heute üblichen Ersatzhandlungen. In der Erkenntnis, für die wirklichen Probleme unserer Gesellschaft keine Lösungsvorschläge anbieten zu können, verlagert die etablierte Politik ihr Handeln auf Nebenkriegsschauplätze. Dazu zählt das permanente Warnen vor imaginären terroristischen Bedrohungen mit all den geforderten Gegenmaßnahmen ebenso wie die lächerliche Diskussion um die Fahrradhelmpflicht.
Hat Frau Steffens vielleicht wissenschaftliche Studien zur Hand, die ihre Einschätzung bezüglich der potentiellen Gefährlichkeit von E-Zigaretten oder nikotinhaltiger Liquids und die voreilige Einstufung als Arzneimittel belegen? Ich habe lange gesucht und keine gefunden. Die selbsternannte Krankenschwester des Landes wohl auch nicht, sonst hätte sie diese längst triumphierend und medienwirksam in die Kameras gehalten. Bei meinen Recherchen bin ich eher auf gegenteilige Fachmeinungen gestoßen, siehe oben.
Dann aber muss doch wenigstens das Recht auf ihrer Seite sein, oder? Aber auch hier wurde ich nicht wirklich fündig. Das bundesweit geltende Arzneimittelrecht lässt sich im §2(3) nur allgemein zu Tabakprodukten aus und zählt diese zu den Ausnahmen. Sonst müssten klassische Glimmstengel nämlich auch apothekenpflichtig sein. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat bereits 2009 festgestellt: „Die E-Zigarette wird derzeit als Genussmittel vertrieben.“
Und der Europäische Gerichtshof hat ebenfalls 2009 geurteilt, dass „als Arzneimittel nur deklariert werden darf, was eine nachweislich gesundheitsfördernde Wirkung hat.“ Diese Wirkung hat natürlich auch die E-Zigarette nicht, das bestreitet niemand. Sie ist lediglich weniger gesundheitsschädlich. Sowohl für den aktiven Dampfer, als auch den leidgeprüften, früheren Passivraucher. Letzterer hat offensichtlich keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die E-Zigarette zu befürchten.
Die Gesundheitsministerin hat also „par ordre du mufti“ entschieden. Kompromisslos in ihrem Kreuzzug gegen (Ex-)Raucher. Obwohl sie als Ministerin des Landes NRW keine rechtliche Grundlage dafür vorweisen kann. Einige Städte und Gemeinden in NRW, darunter aus dem Ruhrgebiet Mülheim, Essen und Oberhausen folgen ihr bereits in vorauseilendem Gehorsam und haben die ersten Verbote angekündigt. Wohlwissend, dass kostspielige Gerichtsverfahren auf sie zukommen werden.
Bleibt mir nur noch eines. Der Hinweis auf eine bemerkenswerte Pressemitteilung des niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds vom 29.12. des vergangenen Jahres. Dort heißt es zur E-Zigarette wohltuend entspannt und geradezu piratig: „Für die Städte und Gemeinden gibt es derzeit keine Möglichkeit Verbote auszusprechen und damit ohne gesetzliche Regelung Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger einzuschränken.“ Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Lezte Aktualisierung
Dienstag, 17. April 2012 um 14:12:11 Uhr.
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